Porenprüfung von Glas-Emailschichten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie

Durch ihre sehr gute Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen und chemischen Substanzen eignen sich Emailschichten hervorragend als Korrosionsschutz für Kessel und Behälter in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Aber dieser Schutz ist nur gewährleistet, wenn die Beschichtung durchgängig ist und keinerlei Poren, Risse, Löcher oder sonstige Beschädigungen und Schwachstellen aufweist. Deshalb ist eine zuverlässige Prüfung notwendig.

Zur Herstellung chemischer und pharmazeutischer Produkte werden häufig Behälter, Leitungen und Rührwerke aus Stahl eingesetzt. Um diese Stahlteile vor Korrosion zu schützen, werden sie je nach Anforderung mit einer ca. 0,8-2,4 mm dicken Emailschicht überzogen. Damit ein 100%iger Schutz gewährleistet werden kann, müssen die Emailschichten auf Poren und Schwachstellen geprüft werden. Dies geschieht in der Regel nach der Norm ISO 2746. Dabei wird die Elektrode eines unter Hochspannung stehenden Prüfkopfes über die Oberfläche geführt. Sobald die isolierende Wirkung der Schicht gestört ist (Pore), ergibt sich ein starker Spannungsabfall.

Abb. 1: Porenprüfung eines Behälters in der chemischen Industrie mit dem POROSCOPE® HV20

Das  POROSCOPE® HV20 eignet sich hervorragend für die Porenprüfung der Emailschichten. Die robuste Bauweise des Messkopfes garantiert eine lange Lebensdauer und erfüllt sämtliche Sicherheitsbestimmungen beim Arbeiten mit Hochspannung. Je nach Art des zu prüfenden Objektes kommen verschiedene Elektroden wie Fächerbesen, Innenprüfbürsten oder Flachelektroden zum Einsatz.

Abb. 2: Verschiedene Elektroden zur Porenprüfung

Die Porenprüfung am gefertigten Objekt passiert gleich nach dem Emaillierprozess. Hier wird üblicherweise mit einer Hochspannung zwischen 12 und 20 kV geprüft. Die eingesetzte Hochspannung ist abhängig von der Dicke der Emailschicht. Gemäß der Tabellenwerte in der Norm ISO 2746 kann die richtige Hochspannung direkt am Prüfkopf eingestellt werden. Eine regelmäßige Porenprüfung während des Herstellungsprozesses der Leitungen, Behälter oder Rührwerke ist notwendig, um deren Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten und die Kontaminierung des wertvollen Inhalts zu verhindern.

Das POROSCOPE® HV20 eignet sich optimal für die Porenprüfung von Glas-Emailschichten, wie sie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie eingesetzt werden. Mit dem flexibel einstellbaren Hochspannungsbereich von 4-20 kV können alle gängigen Schichtdicken zuverlässig auf Fehlstellen wie Risse, Poren und sonstige Schwächen überprüft werden. Für weitere Information oder eine Vorführung des POROSCOPE® steht Ihnen Ihr Ansprechpartner von Fischer gerne zur Verfügung.

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