Betarückstreu-Verfahren

Welche Schicht- und Grundwerkstoff Kombinationen können mit dem Betarückstreu-Verfahren gemessen werden?

Schichten, deren atomare Ordnungszahl Z  sich ausreichend stark (mindestens um 5) von der atomaren Ordnungszahl des Grundwerkstoffs unterscheidet, wie z. B. Au auf Ni, Lack auf Fe, Sn auf Cu.

Wie genau kann man mit dem Betarückstreu-Verfahren messen?

Dies ist abhängig von der Schichtdicke, der Oberflächenbeschaffenheit, der Messzeit und dem Unterschied zwischen den atomaren Ordnungszahlen von Schicht und Grundwerkstoff.

Spielt die Dichte der Schicht beim Kalibrieren eine Rolle?

Ja, das ist der Fall.
Wurde das Messgerät mit einem Teil kalibriert, dessen Schicht die Dichte 2 g / cm³ hat, und es soll nun z. B. auf einem Teil mit der Dichte 1 g / cm³ gemessen werden, entstehen systematische Messfehler. Die Messwerte sind dann zu niedrig. Das ist der Fall, weil das Messgerät  die Signale vom neuen Objekt so bewertet, als hätte dessen Schicht auch die Dichte 2 g / cm³.

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