Magnetisches Verfahren

Magnetische Messmethode gemäß der Norm DIN EN ISO 2178

Funktionsprinzip

Berührende Messmethode: Durch einen Permanentmagneten wird ein magnetisches Gleichfeld erzeugt, dessen Stärke von der Dicke der zu messenden Schicht oder dem Abstand zwischen Messsonde und Grundwerkstoff abhängt. Die magnetische Feldstärke wird durch einen geeigneten Sensor gemessen und mittels Sondenkennlinie – dem funktionalen Zusammenhang zwischen Messsignal und Schichtdicke – im Messgerät in einen Schichtdickenwert umgewandelt.

Prinzipielle Darstellung der magnetischen Messmethode. Die Eindringtiefe des Feldes ist abhängig von der Permeabilität des Schicht- oder Grundwerkstoffs.
Prinzipielle Darstellung der magnetischen Messmethode. Die Eindringtiefe des Feldes ist abhängig von der Permeabilität des Schicht- oder Grundwerkstoffs.

Hauptanwendungsbereiche: Nicht magnetisierbares Schichtmaterial auf Stahl/Eisen oder Nickelschichten auf Nichteisen-Metallen.

  • Dicke galvanische Schichten aus Chrom, Zink, Kupfer, Aluminium usw. auf Stahl oder Eisen
  • Dicke Email-, Farb-, Lack- oder Kunststoffschichten auf Stahl und Eisen
  • Galvanische Nickelschichten (Ni) auf Kupfer oder Aluminium, auf Leiterplattenkontakten auch unter einer dünnen Goldschicht
  • Chemische Nickelschichten (Ni), sofern diese magnetisierbar sind, auf Kupfer oder Aluminium

Ihr Kontakt zu FISCHER

Helmut Fischer AG
Hünenberg/Schweiz

Direkt Kontakt aufnehmen
Tel.: +41 41 785 08 00
E-Mail: switzerland@helmutfischer.com
Online-Kontaktformular

Informationen

Produkte