Textil

Schädliche Stoffe in Textilien gefährden die Gesundheit der Arbeiter ebenso wie die der Käufer. Fischer bietet zuverlässige Prüfgeräte, die Rückstände von Schadstoffen aus Verarbeitungshilfen oder Farbstoffen in textilen Fasern präzise feststellen. So lässt sich beispielsweise schnell und unkompliziert nachweisen, ob Kleidungsstücke den internationalen Oeko-Tex Standard 100 erfüllen.

Schadstoffe in Textilien exakt bestimmen

Application Notes

Schadstoffanalyse an Textilien nach Oeko-Tex® Standards

In der Textilindustrie kommt dem Verbraucherschutz eine wichtige Rolle zu. Produktlabel wie OEKO-TEX® Standard 100 sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal und oft kaufentscheidend für die Kunden. Doch um diese begehrte Zertifizierung zu erhalten, müssen die Hersteller sämtliche Bestandteile ihrer Produkte den geforderten Kriterien entsprechend produzieren und die Einhaltung der Grenzwerte sicherstellen.

Viele Verbraucher achten beim Kauf von Bekleidung auf nachweislich schadstoffgeprüfte Textilien. Das Produktlabel „Textiles Vertrauen – Geprüft auf Schadstoffe nach Oeko-Tex® Standard 100“ ist ein unabhängiges, weltweit einheitliches Zertifizierungssystem für Textilien aller Art. (Mehr Informationen unter www.oeko-tex.com)

Abb. 1: Oeko-Tex® Label für Textilprodukte (Quelle: Oeko-Tex®)

Für die Zertifizierung nach Oeko-Tex® Standard 100 müssen sämtliche Bestandteile den geforderten Kriterien entsprechen – bei Kleidungsstücken z. B. neben dem Oberstoff auch Nähgarne, Reißverschlüsse, Knöpfe, Nieten oder sonstige Zubehörteile und Applikationen. Für eine präzise Schadstoffanalyse von Bestandteilen wie Pb, Cd, Cu, Cr, Ni etc. wird die zerstörungsfreie Röntgenfluoreszenz-Methode (RFA) eingesetzt. Mit dieser Methode können auch kleinste Konzentrationen von verbotenen oder limitierten Substanzen in einer Probe nachgewiesen werden.

Mit dem FISCHERSCOPE® X-RAY XDV®-SDD steht ein extrem präzises Messsystem zur Verfügung, um selbst geringste Spuren von verbotenen Substanzen zu bestimmen. Es können textile Fasern und Stoffe sowie ganze Garnspulen überprüft werden, aber auch Applikationen aus Plastik, Glas oder Metall.

Abb. 2: Garnspulen in der industriellen Textilproduktion

Umfang und Anforderungen der Oeko-Tex® Schadstoffprüfungen richten sich nach dem bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Textilprodukts – je intensiver der Hautkontakt, desto strengere Grenzwerte müssen eingehalten werden. Entsprechend werden vier Produktklassen unterschieden:

I – Artikel für Babys und Kleinkinder

II – Artikel mit direktem, lang andauerndem bzw. großflächigem Hautkontakt

III – Textilien ohne bzw. mit nur geringem Hautkontakt

IV – Ausstattungsmaterialien (für dekorative Zwecke)

 

I

II

III

IV

Pb

90 ppm

90 ppm

90 ppm

90 ppm

Cd

50 ppm

100 ppm

100 ppm

100 ppm

Tab.1: Grenzwerte für alle nicht textilen Zubehöre und Bestandteile, sowie für spinndüsengefärbte Fasern und Artikel, die Pigmente enthalten

Mit dem FISCHERSCOPE® X-RAY XDV®-SDD können Textilien und deren Bestandteile und Applikationen gemäß internationalen Oeko-Tex® Standards auf Schadstoffe untersucht werden. Für weitere Informationen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner von Fischer gerne zur Verfügung.

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