Mikrohärtemessung von Komposit-Füllungen eingesetzt in der Zahnmedizin

In der Zahnmedizin werden seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die veralteten und mit vielen Nachteilen behafteten Amalgamfüllungen durch moderne Kunststofffüllungen, sogenannte Komposits zu ersetzen. Allerdings sind durch den intensiven täglichen Gebrauch die Anforderungen an Haltbarkeit und Formbeständigkeit dieser Komposits hoch. Um ihre Eignung für diese Anforderungen zu verifizieren, müssen die mechanischen Eigenschaften wie Mikrohärte und Elastizität präzise überprüft werden. Dadurch können die optimalen Ergbenisse für die Patienten sichergestellt werden.

Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke aber auch säurehaltige Lebensmittel stellen eine ständige Verlockung im heutigen von Fastfood und Fertigprodukten geprägten Alltag dar. Da stößt selbst die beste Zahnhygiene an ihre Grenzen und häufig ist Karies die unerwünschte Begleiterscheinung der ungesunden Lebensweise. Als Folge sind die Entfernung der Kariesstellen und das Einbringen von Füllungen inzwischen alltägliche Praxis. Aber die Zeit der unansehnlichen Amalgamfüllungen ist vorbei, heutzutage kommen farblich an die Zähne angepasste Komposits zum Einsatz.

Composit-Füllungen bestehen aus einem Gemisch aus mikroskopisch kleinen Glas- und Keramikpartikeln in Verbindung mit einem lichthärtenden Kunstharz. Sie können farblich an die Zähne angepasst werden, sind kosmetisch schön und sollen natürlich formstabil und druckbeständig sein. Diese Anforderungen sind Grundvoraussetzung für die Eignung zur Reparatur von kariös angegriffenen Zähnen. Die Ansprüche an Komposit-Füllungen sind entsprechend hoch: Härte, Elastizität, Farb- und Formbeständigkeit, sowie eine einwandfreie Verbindung mit der gesunden Zahnsubstanz müssen gewährleistet sein.

Mikrohärte und Elastizität (E-Modul) der verschiedenen, manchmal nur minimal voneinander abweichenden Komposit-Varianten können mit dem
FISCHERSCOPE® HM2000 präzise bestimmt werden. Ohne großen Präparationsaufwand können die Proben in das HM2000 eingelegt und gemessen werden. Eine Messung ist in wenigen Minuten möglich. Mithilfe eines hochpräzisen Verfahrtisches können auch automatisierte Prüfabläufe programmiert werden, um z. B. Inhomogeni­täten im Komposit-Material zu ermitteln. Vergleichende Messungen von „frischen“ Komposit-Materialien und welche, die z. B. mit Säuren belastet wurden, erlauben Rückschlüsse auf die Beständigkeit im praktischen Einsatz. Die hohe Wiederholpräzision und die Messgenauigkeit des HM2000 machen selbst feinste Unterschiede sichtbar.

FISCHERSCOPE HM2000

Abb. 1: FISCHERSCOPE® HM2000

Mit dem FISCHERSCOPE® HM2000 können mechanische Eigenschaften wie die Mikrohärte und Elastizität von Komposit-Füllungen präzise bestimmt werden, um so Rückschlüsse auf deren Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren und andern schädigenden Einflüssen ziehen zu können. Zu weiteren Details steht Ihnen Ihr Fischer-Repräsentant jederzeit zur Verfügung.

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